Schülerevaluation II

Evaluation unseres zweiten Projektjahres Erasmus+

Natürlich war für uns als koordinierende Schule wichtig, zu erfahren, wie aus Sicht der TeilnehmerInnen die Vorbereitung auf die Projektwoche, die Programmpunkte in Trim oder etwa die Zusammenarbeit in den internationalen Teams funktionierte. So führten wir zu Beginn der Projektwoche in Trim eine quantitative Befragung unter den knapp 30 internationalen SchülerInnen durch. Außerdem sollten sie spontan notieren, welche Wünsche, Hoffnungen aber auch Befürchtungen sie in Bezug auf die Projektwoche haben, so dass wir organisierenden Lehrer ggf. das Programm ein wenig abändern konnten. Eine kleine Auswahl an Schülererwartungen findet sich unten.

Am Ende der zweiten und letzten Projektwoche wurde erneut eine Umfrage unter den SchülerInnen durchgeführt in Bezug auf die Vorbereitung der Ausstellung im Office of Public Works (OPW), den Lernertrag der Projektwoche oder das Programm zum Oberthema „Erster Weltkrieg“.

Umfrage zu Beginn der Projektwoche

In Bezug auf die inhaltliche Vorbereitung in der Zeit vor der Projektwoche und  auf die Auswahl der dafür zur Verfügung stehenden Themen ist es erfreulich zu sehen, dass viele SchülerInnen dies mit gut und häufig sogar sehr gut bewerteten. Es gab keinen Teilnehmer, der hier eine negative Bewertung vornahm.

Daraus folgte erfreulicherweise auch die Bestätigung, dass die meisten Teilnehmer durch die Vorbereitung auf die Projektwoche ihre bisherigen Kenntnisse zum Ersten Weltkrieg vergrößerten und sich mit neuen Themen beschäftigen konnten, die im Regelunterricht manchmal zu kurz kommen.

Die Zusammenarbeit in den internationalen Teams wurde positiv bewertet, nachdem im ersten Projektjahr die Zusammenarbeit als eher unproduktiv bewertet wurde. Auf Wunsch der SchülerInnen wichen wir auf die Plattform Facebook aus, die den SchülerInnen vertrauter war als das Netzwerk „eTwinning“, was im ersten Jahr nur unzureichend genutzt wurde (s. dazu auch  Evaluation des ersten Jahres). Doch die Bekanntgabe wichtiger Termine, das Hochladen bestimmter Ergebnisse und der Austausch über den bisherigen Stand der Recherchen (über Facetime und Skype) wurde von den meisten TeilnehmerInnen mit den Noten 2 und 3 versehen. Vier SchülerInnen bewerteten die Onlinezusammenarbeit leider nur mit der Note 4, allerdings 5 SchülerInnen gaben der internationalen Onlinezusammenarbeit die Note sehr gut. Das freut uns als organisierende Schule natürlich sehr.

Positiver als bei der Umfrage im ersten Projektjahr wurde der Informationsfluss an den einzelnen Partnerschulen über den weiteren Projektverlauf bewertet. Daher sind wir froh (und ein bisschen stolz), dass wir durch Anregungen und Befragungen im ersten Projektjahr Verbesserungen für das zweite Jahr erhielten und diese in die Durchführung des zweiten Projektjahres einbeziehen konnten.

Abschlussevaluation

Die abschließende Bewertung der Projektwoche in Trim, der Programmpunkte oder der Arbeit an den „Memory Boxes“ fiel bei unseren SchülerInnen überaus positiv aus. Die SchülerInnen gaben an, viel über die Kultur der anderen Länder gelernt zu haben, was natürlich ein ganz wesentlicher Aspekt unseres internationalen Projektes gewesen ist. Gemeinsam an Themen zum Ersten Weltkriegs zu recherchieren, in internationalen Teams zusammenzuarbeiten, die Ergebnisse künstlerisch umzusetzen und diese dann in einer gemeinsam vorbereiteten Ausstellung zu präsentieren war ein vielseitiger und spannender Prozess für alle Beteiligten, wie die Abschlussfrage zeigt, da die Gesamtbewertung unseres Projekts ein tolles und zutiefst zufriedenstellendes Ergebnis hervorbrachte.

Es folgen exemplarisch einige Schülerstimmen zu den Erwartungen an die Projektwoche in Trim hier zum Download.