Schülerevaluation

Evaluation unseres großen Schülertreffens in Recklinghausen

Zu Beginn sowie am Ende unserer Erasmus+Woche führten wir Evaluationen durch, um einen Eindruck zu erhalten, welche Hoffnungen, Erwartungen oder auch Befürchtungen die Schüler aus vier verschiedenen europäischen Ländern haben könnten und welche Verbesserungen wir für weitere Treffen in unsere Planungsschritte einbeziehen sollten. Die hier beispielhaft gezeigten Schülerantworten verdeutlichen in unserer qualitativen Evaluation, dass es den Schülern wichtig ist, Freundschaften mit den anderen europäischen Schülern zu schließen. Außerdem gaben mehrere Schüler an, gerne ihre Kenntnisse über den Ersten Weltkrieg noch zu erweitern.

Einige Befürchtungen äußerten ein paar Gäste dahingehend, dass unsere Arbeitssprache Englisch ihnen Probleme bereiten könnte. Angesichts der Größe unserer Projektgruppe waren einige von ihnen nervös, so viele Unbekannte zu treffen. Insgesamt lässt sich jedoch sagen, dass nur wenige Befürchtungen im Vorfeld geäußert wurden.

In unserer Abschlussevaluation war es uns ein Anliegen herauszufinden, inwieweit die Zusammenarbeit unter den Schülern, die Kooperation mit dem LWL, unsere Vorüberlegungen zum Projekt “European Memories“ oder die Organisation des gesamten Aufenthalts bewertet wurden. Erfreulicherweise waren die Ergebnisse sehr gut, so dass wir beruhigt sein können, dass das Treffen nicht nur inhaltlich unser Projekt vorangebracht hat, sondern auch die Verständigung der europäischen Schüler untereinander freundschaftlich, teilweise herzlich und gewinnbringend für alle Beteiligten war. In der unter den 28 Schülern durchgeführten Evaluation (s. unten) gaben die Schüler an, sich im Vorfeld der Projektwoche inhaltlich gut auf ihre jeweiligen Themen vorbereitet zu haben. Es wurden mehrfach die Noten 1, 2 und 3 angegeben. Unser Oberthema „Erster Weltkrieg“ stieß ebenfalls auf großes Interesse, was auch eine Bestätigung für das lang geplante Projekt ist und wir uns für den richtigen Themenkomplex entschieden haben. Ein geschlechterspezifisches Interesse lies sich während der Projektwoche nicht erkennen

Die Schüler haben sich laut Umfrage effektiv mit dem Thema im Vorfeld auseinandergesetzt (überwiegend die Noten 1 uns 2) was auch unseren Eindruck als beaufsichtigende Lehrer bestätigte. Alle waren sehr gut vorbereitet nach Recklinghausen gekommen. Sehr erfreulich ist auch, dass unser Projekt das Interesse der jungen Europäer an verschiedenen Aspekten zum „Ersten Weltkrieg“ noch gesteigert hat, da Frage 4 überwiegend mit den Noten 1,2 beantwortet wurde, und nur wenige Schüler die Note 3 vergaben. Nicht so überragend fielen lediglich die Ergebnisse zur Frage 5 aus. Die Onlinekommunikation erhielt eine schlechte Bewertung, so dass die gemeinsame Onlinearbeit für unser Treffen 2016 verbessert werden sollte. Hingegen als insgesamt positiv zu bewerten ist, dass viele Schüler mit dem Informationsfluss von Seiten der Organisatoren sehr zufrieden waren, da viele die Note 1 vergaben, es aber auch kritische Meinungen gab, so dass einige nur die Note 4 oder schlechter vergaben. Daher werden wir versuchen, die Transparenz für den Verlauf des zweiten Erasmus+-Jahres noch zu erhöhen.

Wir freuen uns insgesamt über diese positive Bewertung unseres Projekts von Seiten der Schüler, so dass wir voller Zuversicht in das zweite Erasmus+ Jahr gestartet sind.