Am Donnerstag, dem 27.11.2025, stellten sich fünf Schülerinnen und Schüler der EF und Q1 der Herausforderung und nahmen am internationalen Übersetzungswettbewerb „Juvenes Translatores“ teil.
Der englische Originaltext wurde mit Spannung erwartet. Wendungen wie „flutter my EU passport“, „waltz through border control“ oder „get to grips with the names“ mussten passend ins Deutsche übertragen werden.
„Die Vokabeln zu verstehen war allerdings nur ein kleiner Teil der Arbeit“, meint Teilnehmerin Kristina (Q1) im Nachhinein. „Viel schwieriger war es, den richtigen Ton zu treffen, damit der übersetzte Text ebenfalls flüssig klingt.“
Die anderen stimmen zu. Murad (EF) erklärt: „Satzstrukturen und Wortspiele lassen sich nicht immer 1:1 übertragen. Man muss überlegen, wie man nicht nur den Inhalt, sondern auch den Stil des Texts gut erfasst.“
Die Übersetzenden überdenken selbst scheinbar einfache Vokabeln: Soll am Ende des Briefs der Name „Auntie M.“ als Eigenname übernommen werden oder ist „Deine Tante M.“ das passende deutsche Äquivalent? Oder sollte man vielleicht sogar „Tantchen M.“ schreiben, weil es die Verniedlichung präziser wiedergibt?
Nach dem Wettbewerb tauschen sich alle detailliert über ihre Interpretationen aus und diskutieren Bedeutungsnuancen.
Hanna (EF) fasst zusammen: „Die intensive Auseinandersetzung mit beiden Sprachen hat tatsächlich richtig Spaß gemacht. Es war spannend und interessant, in die Arbeit von Übersetzern hineinzuschnuppern.“
Jetzt warten Frau Thiemann und die Kandidatinnen und Kandidaten gespannt auf die Bekanntgabe der Ergebnisse im Februar - denn auf den/die Gewinner:in wartet eine dreitägige Fahrt nach Brüssel.
