Bildungspartnerschaft LWL-Industriemuseum

Förderung und Entwicklung von Kulturkompetenz

Die Vermittlung von kulturellen Kompetenzen, lebensweltlicher Orientierung und vorallem von kultureller Bildung ist ein vorrangiges Ziel der Zusammenarbeit von Museum und Schule. Das LWL-Industriemuseum bietet als außerschulischer Bildungspartner einen differenzierten, lebendigen Zugang zu historischen und interdiziplinären Themen und gibt Anstöße zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Gesellschaft in Geschichte und Gegenwart. 

Im Rahmen der dauerhaften Bildungspartnerschaft werden hierdurch zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten geboten, die das umfangreiche kulturelle Angebot unserer Schule erweitern und zugleich ein hohes Innovationspotential bieten.Die Initiatoren der Partnerschaft (v.r.): Anja Hoffmann (Referetin für Bildung und Vermittlung im LWL-Industriemusem), Carolin Marchelek (Lehrkraft am Hittorf-Gymnasium), Hermann Maas (Direktor Hittorf-Gymnasium) und Dirk Zache (Direktor des LWL-Industriemuseums. 

Einbindung unsere schulische Struktur

Beginnend im Schuljahr 2014/2015 sollen die kooperationsbezogenen Module aufsteigend in den Unterricht etabliert werden. Den Schülerinnen und Schülern wird so die Möglichkeit geboten, aufsteigend ab dem Neigungsfach der Stufe 7 bis zur Qualifikationsphase ein durchgehendes Kulturprofil zu bilden. In Zusammenarbeit mit dem LWL-Industriemuseum werden Module konzipiert, die auf das jeweilige Stundenvolumen abgestimmt sind.

Zusammenarbeit mit innovativem Charakter


In der Partnerschaft sehen Schule und Museum gleichermaßen einen Gewinn: "Wir wollen Alternativen zum gängigen Schulalltag bieten und neue, kreative Lernformen erproben. Museen geben mit ihren Ausstellungen Anstöße zur kritischen Auseinandersetzung mit der Gesellschaft in Geschichte und Gegenwart. Dieses Potential wollen wir nutzen. Am Ende steht das Ziel, durch kulturelle Bildung die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen zu stärken", erklärte Schulleiter Hermann Maas. Für ihn ist die Partnerschaft ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Anerkennung als "Kulturschule" durch das Land Nordrhein-Westfalen.

Museumsdirektor Dirk Zache sieht in der Zusammenarbeit die Chance, den Bildungsauftrag des Museums weiterzuentwickeln. "Wir verstehen unser Museum als Forum, das nun der Schule dauerhaft eine eigene Plattform bietet. Von der engen Verzahnung, die weit über die bisherigen Schulpartnerschaften hinausreicht, versprechen wir uns durchaus Impulse für die eigene Arbeit. Der kontinuierliche Austausch mit jungen Menschen hilft uns dabei, zielgruppengerechte Angebote zu entwickeln und am Puls der Zeit zu bleiben - andererseits wird die Institution Museum für die Schüler so zu einem kulturellen Selbstverständnis", so Zache.

Das LWL-Industriemuseum hat in den vergangenen Jahren mit rund 40 Schulen in NRW Bildungspartnerschaften geschlossen und damit landesweit ein dichtes Kooperationsnetz aufgebaut. "Bislang war die Zusammenarbeit immer auf einzelne Projekte bezogen. Die strategische Zusammenarbeit mit dem Hittorf-Gymnasium zeichnet sich durch eine neue Intensität und Kontinuität aus. Das ist eine Qualität, mit der wir landesweit eine Vorreiterrolle übernehmen", erklärt Anja Hoffmann, Referentin für Bildung und Vermittlung am LWL-Industriemuseum.

Ansprechpartnerin: Carolin Zöller

LWL-Industriemuseum

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